Burnout - allgemeine Information

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Was ist Burnout? Wie äußert sich Burnout?

Was ist Burnout?

Der Begriff Burnout (engl. = „Ausbrennen“) wurde in Amerika vom deutschstämmigen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger (1974) eingeführt. Er nutzte den Begriff zur Beschreibung von ursprünglich engagierten Sozialarbeitern, Psychologen und Ärzten, die mit der Zeit Symptome von Erschöpfung und Müdigkeit zeigten. Die eigenen körperlichen und seelischen Reserven werden, beim Versuch die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen, völlig erschöpft (Warger, 2008). Eines der ersten Anzeichen für Burnout ist Überengagement und eine hohe Leistungserwartung (Schmidbauer, 2002), denn dadurch entsteht meist eine große Diskrepanz zwischen den eigenen Erwartungen und der schulischen Realität. Arbeitsklima, Arbeitsverhältnisse und potentielle Konflikte mit KollegInnen oder der Schulleitung tragen dann noch zusätzlich ihren Teil dazu bei.

Das Burnout-Syndrom, auch als Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS= Chronic Fatigue Syndrome) bezeichnet, wurde bis heute noch nicht eindeutig wissenschaftlich definiert. In der Fachwelt besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Burnout ein schleichend einsetzender und langwieriger Prozess ist, der auch mehrmals im Leben durchlaufen werden kann (Röhring & Reiners- Kröncke, 2003).

Wie äußert sich Burnout?

Burnout ist ein Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation (Entfremdung, extreme Distanzierung) und reduziertem persönlichem Engagement (Zimbardo, 2008). Es zeigen sich Symptome wie beispielsweise

-          Ein Gefühl ausgelaugt und verbraucht zu sein

-          Sich durch die Arbeit gefühlsmäßig erschöpft fühlen

-          Distanzierungswünsche

-          Ein Müdigkeitsgefühl trotz ausreichendem Schlaf

-          Hilflosigkeitsgefühl

-          Eine gewisse Gleichgültigkeit; gefühlloser Umgang mit SchülerInnen und KollegInnen

-          Kompetenzzweifel

-          Empfundene Sinnlosigkeit der eigenen Tätigkeit; Frustration

-          Arbeitsunlust

-          …

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